Was ist Coaching und was ist meine Leistung?

Die Vorstellungen, was in einem Coaching-Gespräch passiert, gehen zum Teil weit auseinander. Das hat unter anderem damit zu tun, dass die Bezeichnung „Coach“ weder geschützt ist noch einheitlich definiert ist, auf welchen Grundlagen ein Coach arbeiten sollte.

Um Ihnen einen Einblick in meine Leistung und Arbeitsweise zu geben, habe ich hier die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Ziel meiner Arbeit als Coach

Der Begriff „Coach“ bedeutet ursprünglich „Kutsche“ und wurde bereits im 19. Jahrhundert für jemanden verwendet, der Anleitung und Rückmeldung gibt, insbesondere im Sport. So wird der Begriff auch heute noch verwendet.

Prinzipiell stimmt dieses Bild auch mit meiner Leistung überein, mit kleinen aber wichtigen Unterschieden:

  • Das Ziel bestimmen Sie als Kunde, nicht ich. Natürlich unterstütze ich Sie dabei, das Ziel klar zu formulieren.
  • Mein Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe. Das bedeutet, dass ich mit Ihnen erarbeite, wie Sie Ihr Ziel z.B. leicht und motiviert erreichen. Es geht dabei um Ihren persönlichen Lösungsweg, den Sie gut verbunden mit Ihren Fähigkeiten und Stärken gehen können.

Das gilt selbstverständlich nicht nur für das individuelle Coaching sondern auch die Arbeit in Unternehmen und mit Teams.

Individual-Coaching

Das Individual-Coaching ist die persönlichste Form des Coachings. Es ist ein Gespräch zwischen Ihnen und mir.

Der Vorteil des Vier-Augen-Gesprächs ist, dass wir das Vorgehen auf Ihr Anliegen und Ihre Präferenzen maßschneidern können.

Im nächsten Abschnitt erkläre ich, wie so ein Coaching-Prozess aussieht.

Coaching-Prozess am Beispiel eines individuellen Coachings

Prinzipiell besteht ein Coaching-Prozess aus diesen vier Schritten:

  • Kennenlernen

    Eine Voraussetzung für einen guten Coaching-Prozess ist, dass sich die Gesprächspartner in der Gegenwart des anderen wohlfühlen. Bevor es also losgeht, schenken wir uns ein wenig Zeit, uns kennenzulernen. Ist die Vertrauensbasis da, startet das Coaching.

  • Zieldefinition

    Damit ich Sie wirksam unterstützen kann, definieren wir zunächst Ihr Ziel. Typische Fragen dazu sind: Wohin soll die Reise gehen? Wie wirkt es sich aus, wenn Sie Ihr Ziel erreichen? Welche innere Motivation haben Sie für Ihr Ziel? Ist das Ziel klar definiert, geht es zum nächsten Schritt.

  • Den Weg finden und gehen

    Häufig tauchen gefühlte Blockaden auf, z.B. der innere Schweinehund. Oder ein Konflikt, eine Furcht, ja, sogar eine lediglich gefühlte Gewissheit, dass man etwas nicht schafft, selbst wenn der Verstand sagt: "Das kann ich doch." Hier unterstütze ich Sie methodisch, genau Ihren Weg zu finden und ihn "Probe zu laufen".

  • Übertragung in den Alltag

    Am Ende des Coachings übertragen Sie das neu Gelernte in Ihren Alltag. Ggf. definieren wir im Gespräch unterstützende Aufgaben, die Sie in Eigenregie durchführen und Ihnen bei der Umsetzung Ihres Zieles helfen.

Es ist durchaus möglich, dass bereits ein Coaching-Gespräch genügt, um nachhaltige Änderungen hin zum gewünschten Ziel zu erreichen. Manchmal tauchen auch weitere Punkte auf, die dann zum Thema eines weiteren Gesprächs werden.

Coaching ist für mich ein zeitlich begrenzter Prozess; ich bin dann zufrieden mit meiner Arbeit, wenn ich Sie in die Lage versetzt habe, dass Sie selbstständig und nachhaltig Ihren neuen Weg gehen.

Seminare

Meine Seminare stehen alle unter einem bestimmten Thema, z.B. „Ziele erreichen“ oder „Umgang mit Stress“. Dazu bringen Sie Ihr Anliegen oder Ihr Vorhaben mit ins Seminar. Obwohl der Weg durch ein Seminar weniger flexibel ist als im Individual-Coaching, achte ich darauf, dass Sie dennoch Ihren persönlichen Lösungsweg mit nach Hause nehmen. Zusätzlich erhalten Sie von anderen Teilnehmern Impulse und Inspirationen, die Ihnen ebenfalls weiterhelfen können.

Workshops

Während bei einem Seminar die teilnehmenden Personen Ihr eigenes Anliegen mitbringen, nutze ich den Begriff Workshop für alle Veranstaltungen, in denen die Gruppe ein gemeinsames Ziel verfolgt.

Ein typisches Beispiel dafür ist Team-Building oder die Verbesserung der Kommunikation innerhalb einer Gruppe.

Supervision (Entwicklungsbegleitung)

Die Supervision ist eine besondere Form des Coachings. Wörtlich übersetzt geht es um einen „Über-Blick“: Man geht für einen Moment einen Schritt zurück und betrachtet die bisherige Arbeit an einem bestimmten Thema.

Supervisionen gibt es häufig in sozialen und psychosozialen Berufen, in denen evtl. auch eine Art der Beratung integriert ist.

Ich selbst biete Supervisionen nur in bestimmten Fällen an: Veränderungen in Unternehmen dauern manchmal eine gewissen Zeit. Gerade hier ist der gelegentliche Blick auf das Ziel eine wertvolle Unterstützung, z.B. das Beobachten der Verbesserungen nach einem Team-Building.

Je nach konkreter Aufgabenstellung passt deshalb auch eher ein Begriff wie „Ziel-Check“, „Lessons Learned“ (englisch für „gelernte Lektionen“) oder „Entwicklungsbegleitung“.

Mediation (Konfliktlösung) im Rahmen von Teamarbeit

Im Fall eines Konfliktes kann Mediation helfen, einen konstruktiven Weg zur Beilegung desselben zu finden.

Gerade in Rahmen der Teamarbeit (Team-Building) kann es von Vorteil sein, wenn die unterschiedlichen Bedürfnisse der Team-Mitglieder auch angesprochen und berücksichtigt werden, noch bevor es zu emotionalen Ausbrüchen und Streit kommt.

So lange die Konfliktparteien ein – zumindest in Teilen –  gemeinsames Ziel haben, werde ich hier auch schlichtend unterstützen.

Was mache ich nicht?

Es gibt auch andere Formate, die Unterstützung liefern können, die ich jedoch nicht anbiete. Hier ein paar Erläuterungen dazu:

Reine Beratung

Anders als beim Coaching besteht eine Beratung darin, dass ein Ratschlag gegeben wird. Das heißt, der Berater unterstützt durch sein eigenes Wissen.

Ich nutze dieses Verfahren deshalb nicht, weil dadurch ein Lösungsweg entstehen würde, wie ich ihn gehen würde. Die Wahrscheinlichkeit ist dann jedoch sehr hoch, dass dieser Weg nicht zu Ihnen, Ihren Fähigkeiten und Ihren Stärken passt.

Gelegentlich wird der Begriff „Beratung“ dem Begriff „Coaching“ vorgezogen. In diesem Fall würde ich „Beratung“ als Etikett verwenden – meine Methoden wären trotzdem die des Coachings.

Therapie

Mit meiner Coaching-Arbeit richte ich den Blick ausschließlich nach vorne und auf die Möglichkeiten, die zu Ihren Stärken und Fähigkeiten passen, und unterstütze Sie in Ihrer Selbstverantwortung.

Eine Therapie als Form der Unterstützung ist Ärzten und Therapeuten vorbehalten und wird deshalb von mir nicht angeboten. Um ein Beispiel zu geben: Wer einen Burnout hat, konsultiert einen Arzt. Geht es aber darum, dass Sie lernen möchten, widerstandsfähiger gegen Stress zu sein, sind Sie bei mir richtig.

Mediation bei unterschiedlichen Zielen

Wie bereits oben erwähnt, agiere ich schlichtend nur dann, solange es noch ein gemeinsames Ziel gibt und es darum geht, z.B. unterschiedliche Bedürfnisse miteinander zu vereinen.

Manche Streitereien sind jedoch so weit fortgeschritten, dass es mehr darum geht, sich möglichst gütig zu trennen. In solchen Fällen verweise ich dann an spezialisierte Mediatoren.

Mentoring

Mentoring bedeutet, jemandem ein Ansprechpartner im gleichen Fachgebiet zu sein. So könnte ein erfahrener Projektmanager einem Junior-Projektmanager zur Seite stehen und diesen mit seinen Kenntnissen unterstützen. Das ist jedoch für die Art, wie ich arbeite, nicht zutreffend.

Bei weiteren Fragen zu meinen Leistungen bitte ich Sie, mich direkt zu  kontaktieren.